Elantris

Titel: Elantris
Autor: Brandon Sanderson
ISBN: 978-3-453-52167-4

Den Klappentext lasse ich jetzt mal weg, weil ich der Meinung bin, dass da jemand nicht ganz so gute Arbeit geleistet hat... die Geschichte spiegelt es jedenfalls nicht richtig wieder.

Aber egal.

Die Geschichte dreht sich - wie nicht anders zu erwarten - um Elantris. Eine einst wunderschöne Stadt, bewohnt von Göttern.
Doch vor Zehn Jahren fielen mit einem Mal diese Götter. Sie verloren ihre Kraft, wurden hässlich, krank und schwach. Genau wie Elantris selbst.

Und hier - 10 Jahre nach der Katastrophe - beginnt die Geschichte... und eine faszinierende dazu.

Brandon Sanderson schafft es auf verblüffende Art und Weise, dass einem die verschiedenen Hauptcharaktere richtiggehend ans Herz wachsen. Man lacht, weint, leidet und freut sich mit ihnen.

Ich empfand es so als gebe es gar nicht wirklich "Die Guten" und "Die Bösen". Langweilig wurde es trotzdem nicht, ich konnte das Buch sogar streckenweise einfach nicht beiseite legen.

Wer sich gerne von einer guten Phantasygeschichte in ihren Bann ziehen lässt ist mit Elantris jedenfalls gut beraten.

Viel Spaß!

Der Sternwanderer

Seit langem mal wieder ein Kinofilm, in den ich mit Begeisterung zwei Mal gegangen bin.

Im Fernsehen wurde der Film wohl einigermaßen beworben. Aber aus Ermangelung eines Fernsehanschlusses hab ich das nicht mitbekommen... und sonst hatte man darüber im Vorfeld nicht viel gehört.

Eines Nachmittags war's mir dann so richtig danach in's Kino zu gehen. Da wir jedoch keinen Plan hatten ob überhaupt etwas "vernünftiges" lief, schauten wir auf der Internetseite des UCI nach. wir waren total überrascht als wir die Beschreibung vom Sternwanderer lasen.

Die Neugierde war geweckt, der Film würde es sein. Wir gingen komplett ohne Erwartungen ins Kino und ließen uns einfach überraschen. Und es war für mich persönlich der schönste Film seit langer Zeit.

Eine wunderschöne Geschichte und gute Schauspieler. Der Film kam fast ganz ohne großartige Effekte oder Computeranimationen aus und war trotzdem richtig gut.

offizielle deutsche Homepage

Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär

Autor: Walter Moers
ISBN: 3-8218-2969-9

Klappentext:
>> Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, meine ersten dreizehneinhalb Leben wären ereignislos verlaufen. Ich sage nur:
Zwergpiraten. Tratschwellen. Klabautergeister. Strollentrolle. Finsterbergmaden. Ein Riese ohne Kopf. Ein Kopf ohne Riese. Ewige Tornados. Eine gefangene Fata Morgana. Vampire mit schlechten Absichten. Ein Prinz aus einer anderen Dimension. Eine Süße Wüste. Ein Professor mit sieben Gehirnen. Ein Tyrannowalfisch Rex. Eine Treibsandhose. Denkender Sand. Eine Ofenhölle. Ein Monsterschiff. Ein Regenwaldzwerg mit Nahkampfausbildung. Dramatische Lügenduelle. Kanaldrachen. Die Unsichtbaren Leute. Venedigermännlein. Nattifftoffen. Eklige Kakertratten. Das Tal der schlechten Ideen. Rostige Berge. Witschweine. Horchlöffelchen. Elfen. Alraunen. Halbgespenster. Ein Malmstrom. Tödliche Gefahren. Ewige Liebe. Rettungen in allerletzter Sekunde... Aber ich will nicht vorgreifen!<<
Käpt'n Blaubär

... eines meiner absoluten Lieblingsbücher!
Und: NEIN! Walter Moers schreibt keine Kinderbücher. Das ist Fantasy vom Feinsten! Und das Buch hat auf alle Fälle mal eine Chance verdient.

Ich war anfangs sehr skeptisch... schließlich kannte ich Käpt'n Blaubär lediglich als lustige Beigabe der Sendung mit der Maus oder so im Fernsehen... was für Kinder. Ein Bär, der seinen Enkeln Lügengeschichten erzählt.

Aber eine ehemalige Kollegin empfahl mir das Buch wärmstens. Und da diese Kollegin sicherlich ihre Zeit nicht mit Kinderbüchern verschwenden würde, beschloss ich es einfach mal zu riskieren. Das Buch gab's auch grad im Angebot im Buchhandel meines Vertrauens, also griff ich zu.

Schon die Aufmachung der Taschenbuchausgabe ist sehr hochwertig und einfach schön... sowas sieht auch noch gut aus im Bücherregal, wenn es mehrmals gelesen ist.
Die "Hardcover"ausgaben sind nochmal ein ganzes Stück edler und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Es gibt sogar Luxusausgaben, aber das fand ich dann etwas zu viel des Guten. *g*

Jedenfalls hatte ich glaube ich noch nie ein Buch so schnell durchgelesen... die bunte, phantasievolle Welt, die Walter Moers da geschaffen hatte ist einfach klasse.

Wie gesagt... das Buch hat definitiv eine Chance verdient!

Der goldene Kompass

... eigentlich müsste noch "Teil 1" dazu.

Ich glaube vor über einem halben Jahr sahen wir sie zum ersten Mal... die Vorschau für den "Goldenen Kompass".

Da direkt auf Herr der Ringe verwiesen wird dachten wir zunächst es hätte endlich jemand den kleinen Hobbit verfilmt.
Dann war ich erst enttäuscht, dass dem nicht so ist und dann begeistert, weil die Vorschau einen mehr als vielversprechenden Eindruck machte.

Seit kurzem läuft der goldene Kompass nun endlich in den deutschen Kinos. Er ist auch nicht schlecht gemacht, die Idee ist schön und die Effekte zum Teil richtig gut.

Aber ich finde dennoch, dass sie hätten vorher sagen können, dass dies "nur" der erste Teil der Geschichte ist. Nun heißt es - mal wieder - warten auf eine Fortsetzung.

Ich muss allerdings auch sagen, dass der Film hinter meinen Erwartungen zurück geblieben ist. Wie gesagt, er ist ganz nett, aber nicht so toll wie ich es ob der Vorschau erwartet hatte.

Die unheimliche Begegnung mit einem grünen Männchen...

Einer der letzten Tage begann mal gleich turbulent. Kaum auf der Hauptstraße in Richtung der Autobahnauffahrt angekommen musste ich auch schon wieder anhalten... als erstes Auto in der Schlange nach einem Verkehrsunfall.

Diese Hauptstraße ist übrigens vierspurig. Das defekte Auto blockierte mit einem recht großen Schaden im vorderen Bereich die rechte Spur, davor stand ein Polizeiauto, das allerdings in diesem Moment nicht als solches erkennbar war, da es mit hochgeklapptem Kofferraum da stand. Die Autos in der Schlange sahen also ein Auto mit aktiver Warnblinkanlage... das charakteristische Grün war somit nicht zu sehen und die Klappe vom Kofferraum verdeckte sogar die Lichter auf dem Dach des Fahrzeuges. Einer der Polizisten (der fiel mir erst jetzt wirklich auf) hielt mich und die nachfolgenden Autos also an und dirigierte das Abschleppfahrzeug in die richtige Position.

Der Gegenverkehr ist an dieser Stelle erfahrungsgemäß sehr schwach. Darüber hinaus befindet sich ungefähr 30 Meter nach der Unfallstelle eine Ampel.

Ich habe mir das einige Ampelschaltungen lang angeschaut. Die Aktion mit dem Abschleppwagen versprach noch einige Minuten zu dauern. Als die Ampel vorne wieder auf rot schaltete setzte ich den Blinker und fuhr langsam in Richtung Ampel.

Der Polizist, der bis dahin regungslos mit dem Rücken zur Autoschlange gestanden hatte machte auf einmal einen Satz in meine Richtung und kam damit meinem Auto gefährlich nahe. Ich bin so erschrocken, dass ich sofort abbremste... in diesem Moment schlug der Polizist mit voller Wucht auf das Heck meines Fahrzeuges.

Er schrie mich an was ich mir erlauben würde und ob ich meinen würde, dass er da zum Spaß stünde und dass er es nicht riskieren werde, dass ich da noch einen Unfall bauen würde.

Ich versuchte ihm zu erklären, dass da doch bei roter Ampel kein Auto kommen würde und dass es doch möglich sein sollte vorsichtig an der Unfallstelle vorbei zu fahren. Das hat ihn aber nicht interessiert, er schrie mich nur an ich solle gefälligst wieder zurück fahren. Also drehte ich – nachdem ich gefragt hatte ob das gestattet sei – vorsichtig um und fuhr über Umwege eben die Ampel an, an der ich nun schon längst vorbei sein könnte ohne die Aktion von dem Polizisten.

Der einzige Unfall, der hätte passieren können wäre gewesen, dass ich ihn bei seinem Hechtsprung in meine Richtung hätte erwischen können. Und dann hätte ich echt blöd ausgesehen... obwohl er in den Weg eines fahrenden Autos gehüpft wäre.

Ich glaube allerdings, dass er sich fast genau so sehr erschrocken hat wie ich... wer wird schon gerne an-/umgefahren?