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Glück muss der Mensch ... äh ... Gnom haben

Heute (oder gestern? ) hatte ich ausnahmsweise mal richtig Glück.

Ich war mit Aleshanee (60er Mensch-Kriegerin) in den östlichen Pestländern unterwegs.
Beim Abernten eines reichen Thoriumvorkommens (leider kein Arkankristall) schrieb mich dann Fingus an. Er sei grad in Ironforge und dort suchten Leute noch eine Hexe / einen Hexer um die Quest in Düsterbruch für das epische Pferd zu machen.
Also schrieb ich Valinor an und sie hatten tatsächlich noch niemanden gefunden.

Es stellte sich heraus, dass es Leute aus dem MC-Raid von Krozz waren. Zumindest Valinor (Twink von Kleene) kannte sich ziemlich gut aus und wusste wo wir hin mussten.

Schnell noch in der brennenden Steppe den Leitstein für 50 Gold besorgt und mit dem Rest in Düsterbruch West getroffen.

Die andere Hexe - Xandrella - hatte den Rest der Sachen im Wert von 200 Gold dabei. Die Kosten haben wir uns dann am Schluss geteilt.

In der Instanz selbst sind wir dann insgesamt 4 oder 5 sogenannte Pylonen abgegangen. Diese mussten von den drumherumstehenden Mobs befreit werden.
Danach gings dann auch eigentlich schon zu dem Questort, einem großen Steinkreis. Dort mussten wir dann erst das Ritual starten.
Dabei platziert ein Wichtel, den man im Glas mitbekommt in einem Dreieck drei Dinge: eine Kerze, eine Glocke und ein Rad.
Diese Dinge sinken von Zeit zu Zeit nach unten und der bzw. die Hexer müssen dafür sorgen, dass sie wieder aktiviert werden. Dazu wird der genannte Leitstein und jeweils ein Seelensplitter benötigt.

Währenddessen kommen von außen immer neue Wellen von Wichteln, die kaum Schaden machen, aber beim Reaktivieren der Gegenstände unterbrechen. Zusätzlich kommen große Dämonen, die dagegen recht viel Schaden machen und normalerweise dauerhaft gebannt werden. leider bleibt es nicht bei zwei Dämonen... es werden mehr.

Leider sind wir dann auch irgendwann mitten drin gestorben.
Als wir zurück kamen hatten wir dann wohl richtig Glück.
Die restlichen Dämonen und Wichtel waren zwar noch da, aber nachdem wir die Dämonen nochmals gebannt hatten verschwanden auf einmal alle Gegner und das Schreckensross tauchte auf. Dieses besiegten wir daraufhin, wipten allerdings nochmal an einem Dämon, der zusätzlich auftauchte.

Noch einmal zurück holten wir uns unsere Questbelohnung - das Schreckensross - ab und wir waren fertig.

Eine 5er-Gruppe aus der Gilde ist noch in die Blackrocktiefen in die Kneipe zum shoppen. Das reichte zeitlich grade, dass ich noch nachkommen und ebenfalls shoppen konnte.

Alles in allem also ein sehr erfolgreicher Abend. Und wirklich nett noch dazu.

Inspiration zu einer schwarzen Liste...

Kürzlich waren Dalin und Ingrid mit einer Random-Gruppe in Stratholme zu einem Baron-Raid.

Eine Weile ging es ganz gut, wobei die Pulls zum Teil etwas riskant waren. Aber schon vor dem ersten Turm wurden dann "versehentlich" zusätzliche Gruppen gepullt. Dies führte auch zum ersten Whipe.

Den von mir (Ingrid) gesetzten Seelenstein hätte ich besser auf Dalin gesetzt... denn der Pala der ihn hatte ignorierte ihn einfach und ließ seinen Geist frei.

Okay... alle wieder zurück und lebendig, neu durchgebufft... also weiter.

Ein paar Pulls gingen jetzt ausnahmsweise mal gut, den ersten Turm konnten wir ohne Probleme säubern.

Beim nächsten Turm passierten einige Fehler:
1. Es wurden links zwei Ghule stehen gelassen.
2. Der Raidleader (Jäger) und der Krieger waren sich nicht darüber einig wer pullt und was gepullt wird.
3. Es wurde gleich der Boss gepullt.
4. Die Gruppe in der Nähe des (zweiten) Turms kam gleich mit und damit es nicht langweilig wird kamen die beiden Ghule von hinten (siehe 1.) auch noch.

Fazit: Der unausweichliche Whipe...

Und der Pala ignorierte den zwischenzeitlich gesetzten Seelenstein natürlich wieder.

Ein paar Leute liefen zurück, belebten sich wieder, zogen aber die beiden Ghule (siehe oben unter 1.) wieder... ein Tod mehr. Ich versuchte noch zu helfen, bin aber leider wieder gestorben.
Und um das ganze noch zu toppen passierte genau das noch mal... ich lag allerdings noch tot da und konnte in Ruhe zugucken. -_-

Daraufhin entbrannte eine kindergartenreife Diskussion zwischen Krieger und Jäger... ich will das hier jetzt gar nicht weiter ausweiten. Aber der Krieger hat sich so daneben benommen (auf Bestienjägerteil gewürfelt) und die Leute angepflaumt, dass Dalin und ich aus der Gruppe geportet sind.

Das ist normalerweise wirklich nicht unsere Art, aber das war einfach nur noch ärgerlich.
Wie im Topic schon beschrieben hat dieser Vorfall dann zu einer schwarzen Liste im Gildenforum geführt.

Ich hoffe also wieder auf bessere Gruppen... am gleichen Tag hat sich in Scholo nämlich gezeigt, dass es die durchaus geben kann.

1,5 Stunden für Scholo ist ein sehr guter Schnitt. Und es hat riesigen Spaß gemacht.

Positive Erlebnisse...

Also die letzte Zeit sind die Erfahrungen in WoW doch eher positiv.

Klar gibt es Idioten, aber ich muss ehrlich sagen, dass wir in letzter Zeit sehr viel Spaß hatten in größeren und kleineren Gruppen.

Gestern z. B. sind wir mit einer sehr netten 5er-Gruppe durch Scholo. Hat zwar etwas länger gedauert, aber wir wurden immer besser und auch schneller.

Ich hoffe der Trend hält an.

RL-Rollenspiel... Alltag

In letzter Zeit habe ich mich öfter im Büro oder zu Hause darüber geärgert was von mir verlangt wird bzw. wie mit mir umgegangen wird usw.

Das hat vielleicht zum Teil damit zu tun, dass ich momentan wegen der im Mai endlich anstehenden Prüfung ziemlich unter Stress stehe.

Aber ich habe auch festgestellt, dass ich meine Rolle im Alltag nicht genau genug definiert habe...

Die Gedanken kamen mir eigentlich in Verbindung mit World of Warcraft...

Dort ist es im Allgemeinen so, dass man in einer größeren oder auch kleineren Gruppe entsprechend seiner Rasse / Klasse eine bestimmte Rolle übernimmt:

Ein Priester kann heilen, aber er kann nicht ein Portal nach IF machen.
Ein Krieger kann Tanken und Schaden austeilen, aber er kann nicht mit dem Portal der Beschwörung andere Gruppenmitglieder beamen.
Ein Magier kann Brot und Wasser herstellen, aber er kann nicht heilen.

usw.

Wenn man sich seiner Rolle bewusst ist und sich bemüht diese möglichst gut auszufüllen klappt das auch sehr gut und selbst wenn mal ein Whipe ist nimmt es einem keiner übel solange man seine Rolle ausgefüllt hat.

Nehmen wir jetzt einfach mal an dies ist nicht das Rollenspiel "World of Warcraft" sondern das Rollenspiel "Alltag".

Ich persönlich wollte z. B. nie der "Depp vom Dienst" sein... sprich: ich möchte nicht die Drecksarbeit von anderen machen. Dazu stehe ich auch.

Allerdings vermischt sich das im Büro (also auf meiner Stelle) zum Teil mit meinen Aufgaben. Es ist also manchmal schwierig abzugrenzen was zu meinen Aufgaben gehört und was nicht.

Daher habe ich jetzt beschlossen meine Rolle etwas genauer (für mich) abzustecken.

Zum Einen kann mir dann keiner einen Vorwurf machen, wenn mal etwas schief geht (schließlich habe ich meine Rolle gespielt) und zum Anderen fällt es mir dann vielleicht auch leichter...

a) ungeliebte Aufgaben von abgewälzter Drecksarbeit anderer zu unterscheiden und

b) auch mal nein sagen zu können ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

Hexenmeister können kein Wasser herstellen, ich kann dann halt künftig dies oder jenes einfach nicht.

Mal schauen ob es mir mit dieser Einstellung künftig besser geht... heute fing schon ganz gut an. *g*

Das erste Mal LBRS

Gestern waren wir das erste Mal in LBRS.

Irgendwie sind wir davor immer nur bei UBRS-Raids mit.

Wir haben spontan in der Gilde nach Mitstreitern gesucht und hatten auch ratz-fatz noch drei zusammen.
Gruppe: Aleshanee, Dalin, Shadout, Sarisha und Lorken

Wir kamen richtig gut voran, da wir zwischenzeitlich schon recht eingespielt sind, daher hat das auch richtig viel Spaß gemacht.

Gegen Ende haben die Jungs mich dann allerdings zu heulen gebracht... vor Lachen natürlich. *g*

Wir haben diese fette Mutterspinne für die Quest "Muttermilch" gemacht. Die muss einen dann beißen, damit man das Gift beim Questgeber abgeben kann.

Leider bewirft man dann sich selbst und seine Gruppenmitglieder von Zeit zu Zeit mit Netzen, die dann 10 Sekunden lang halten. Da wir alle das Gift auf uns hatten kamen wir quasi nicht mehr von der Stelle. LOL

Es macht jedenfalls richtig viel Spaß mit netten Leuten, die man auch kennt zu questen und zu raiden... bei Randomgruppen ist das ja leider mehr als Glückssache.

Ich hatte da kürzlich erst wieder eine Horror-Gruppe in Stratholme... zu zehnt nicht bis zum Baron gekommen. *seufz*

Aber egal.

Künftig verstärkt Gildengruppen... wir bekommen so langsam 60er-Zuwachs. *freu*