Dies und das...

So schön war der Herbst schon lange nicht mehr!

... jedenfalls hab ich das Gefühl.

Dieses Jahr ist der Herbst so herrlich bunt!

Super viele bunte Blätter flattern fröhlich durch die Gegend und bilden kunterbunte Häufchen und Haufen am Straßenrand.

Gefällt mir echt gut.

Nur gut, dass ich die nicht zusammenfegen muss. Da ist echt eine Menge Arbeit und von daher sicherlich nicht so prickelnd, aber rein zum angucken echt schön dieses Jahr!

Zwar ist die letzten paar Tage das Wetter zwischendurch immer mal wieder richtig ekelig, aber es sind auch immer wieder sonnige Zeiten dazwischen, in denen die Blätter dann wieder schön austrocknen und herumflattern.

Die unheimliche Begegnung mit einem grünen Männchen...

Einer der letzten Tage begann mal gleich turbulent. Kaum auf der Hauptstraße in Richtung der Autobahnauffahrt angekommen musste ich auch schon wieder anhalten... als erstes Auto in der Schlange nach einem Verkehrsunfall.

Diese Hauptstraße ist übrigens vierspurig. Das defekte Auto blockierte mit einem recht großen Schaden im vorderen Bereich die rechte Spur, davor stand ein Polizeiauto, das allerdings in diesem Moment nicht als solches erkennbar war, da es mit hochgeklapptem Kofferraum da stand. Die Autos in der Schlange sahen also ein Auto mit aktiver Warnblinkanlage... das charakteristische Grün war somit nicht zu sehen und die Klappe vom Kofferraum verdeckte sogar die Lichter auf dem Dach des Fahrzeuges. Einer der Polizisten (der fiel mir erst jetzt wirklich auf) hielt mich und die nachfolgenden Autos also an und dirigierte das Abschleppfahrzeug in die richtige Position.

Der Gegenverkehr ist an dieser Stelle erfahrungsgemäß sehr schwach. Darüber hinaus befindet sich ungefähr 30 Meter nach der Unfallstelle eine Ampel.

Ich habe mir das einige Ampelschaltungen lang angeschaut. Die Aktion mit dem Abschleppwagen versprach noch einige Minuten zu dauern. Als die Ampel vorne wieder auf rot schaltete setzte ich den Blinker und fuhr langsam in Richtung Ampel.

Der Polizist, der bis dahin regungslos mit dem Rücken zur Autoschlange gestanden hatte machte auf einmal einen Satz in meine Richtung und kam damit meinem Auto gefährlich nahe. Ich bin so erschrocken, dass ich sofort abbremste... in diesem Moment schlug der Polizist mit voller Wucht auf das Heck meines Fahrzeuges.

Er schrie mich an was ich mir erlauben würde und ob ich meinen würde, dass er da zum Spaß stünde und dass er es nicht riskieren werde, dass ich da noch einen Unfall bauen würde.

Ich versuchte ihm zu erklären, dass da doch bei roter Ampel kein Auto kommen würde und dass es doch möglich sein sollte vorsichtig an der Unfallstelle vorbei zu fahren. Das hat ihn aber nicht interessiert, er schrie mich nur an ich solle gefälligst wieder zurück fahren. Also drehte ich – nachdem ich gefragt hatte ob das gestattet sei – vorsichtig um und fuhr über Umwege eben die Ampel an, an der ich nun schon längst vorbei sein könnte ohne die Aktion von dem Polizisten.

Der einzige Unfall, der hätte passieren können wäre gewesen, dass ich ihn bei seinem Hechtsprung in meine Richtung hätte erwischen können. Und dann hätte ich echt blöd ausgesehen... obwohl er in den Weg eines fahrenden Autos gehüpft wäre.

Ich glaube allerdings, dass er sich fast genau so sehr erschrocken hat wie ich... wer wird schon gerne an-/umgefahren?

Mein Auto setzt Moos an!

Diese Woche wurde mir mehr als deutlich vor Augen geführt, dass es nun endgültig reicht mit dem vielen Regen für dieses Jahr... mein Auto setzt tatsächlich Moos an!

Der arme Angelo Azzuro (so heißt er, ist ja Italiener ) muss ja Tag und Nacht, Sommer und Winter draußen verbringen. Und der Dauerregen hat an den Plätzen, an denen nicht so oft was bewegt wird (die beiden hinteren Türen und der Kofferraum momentan, weil ich eigentlich nur die Fahrertür und höchstens mal die Beifahrertür brauche) seine Spuren in Form von Moos hinterlassen.

So wird mir der Sommer 2007 wohl auch in Erinnerung bleiben... moosig. *g*

Finster war's...

Gestern waren wir in Essen im Restaurant Finster essen.

Dort isst man in völliger Dunkelheit und wird von blinden bzw. sehbehinderten Kellnern bedient.

Manche kennen dieses Konzept eher von der Unsicht-Bar, die es in Berlin, Hamburg und Köln gibt.

Das Restaurant Finster ist erst seit Juni 2007 geöffnet und ist noch nicht so übermäßig bekannt.

Vermutlich deshalb waren wir gestern auch - bis auf ein Paar an einem der Nachbartische - die einzigen Gäste.

Das Essen war sehr lecker... man isst bewuster, konzentriert sich mehr auf die verschiedenen Geschmäcker und findet plötzlich halbierte Cocktailtomaten besonders spannend.

Hier die Homepage zum Restaurant: www.finster-essen.de

Ich kann es nur empfehlen... da wird essen wieder zu einem richtigen Erlebnis.

Heimweh...

Also irgendwie hab ich grad etwas Heimweh.

Oder vermisse ich nur meine Freunde und liebgewonnenen Kolleginnen und Kollegen?

Ich glaube eine Mischung aus Beidem ist es.

Die gewohnte Umgebung, die "Trampelpfade", die man sich so über die Jahre angewöhnt hatte, das Lieblingsrestaurant, den frechen Chef, die liebe Schreibtischnachbarin, die alten Freundschaften, die Familie ... ich könnte jetzt stundenlang so weitererzählen. *schnief*

Trotzdem freu ich mich abends nach Hause zu kommen und meinen Schatz zu sehen. Das war ja das Ziel und es hat sich auch gelohnt. Aber ein bisschen Melancholie gehört halt dazu.

*seufz*